Tierhaltung

Fachzentrum Rinderzucht

Das Fachzentrum Rinderzucht an unserem Amt in Würzburg ist überregionaler Ansprechpartner für Unterfranken. 

Ansprechpartner am Fachzentrum

Ansprechpartner

Klaus Förster
AELF Würzburg
Von-Luxburg-Straße 4
97074 Würzburg
Telefon: 0931 801057-3501
Fax: 0931 801057-1550
E-Mail: poststelle@aelf-wu.bayern.de

Fachzentrum Schweinezucht und -haltung

Das Fachzentrum Schweinezucht und -haltung ist zuständig für die Schweinehalter in Unterfranken. Dort halten knapp 300 Ferkelerzeuger rund 22.000 Zuchtsauen und 1.300 Schweinemäster durchschnittlich 200.000 Mastschweine (Stand: 2018).
Darüber hinaus betreut das Fachzentrum den Verbundpartner Fleischerzeugerring Unterfranken e.V. Dessen Ringberater betreuen derzeit 120 Ferkelerzeuger mit 14.000 Zuchtsauen sowie 130 Schweinemäster mit insgesamt 95.000 Schweinemastplätzen.  

Ansprechpartner am Fachzentrum

Ansprechpartner

Hermann Bär
AELF Würzburg
Von-Luxburg-Straße 4
97074 Würzburg
Telefon: 0931 801057-3701
Fax: 0931 801057-1550
E-Mail: poststelle@aelf-wu.bayern.de
Martin Fries
AELF Würzburg
Von-Luxburg-Straße 4
97074 Würzburg
Telefon: 0931 801057-3702
Fax: 0931 801057-1550
E-Mail: poststelle@aelf-wu.bayern.de
Rainer Mense
AELF Coburg
Goethestraße 6
96450 Coburg
Telefon: 09561 769-1125
Fax: 09561 769-1104
E-Mail: poststelle@aelf-co.bayern.de
Karoline Schramm
AELF Würzburg
Von-Luxburg-Straße 4
97074 Würzburg
Telefon: 0931 801057-3700
Fax: 0931 801057-1550
E-Mail: poststelle@aelf-wu.bayern.de
Aufgaben des Fachzentrums
  • Unterrichtserteilung in den zugeordneten Spezialthemen an den Landwirtschaftsschulen, Mitwirkung bei der Meisterprüfung und bei fachspezifischen Weiterbildungsmaßnahmen
  • Erstellung überregionaler Konezpte zum Tier- und Umweltschutz
  • Entwicklung von Konzepten für emissionsarme und artgerechte Tierhaltung
  • Investitionsberatung und Beratung zur Verfahrenstechnik in der Schweinehaltung
  • Beratung im Verbund mit der BBV-Landsiedung bei Neu-, An- und Umbau von Wirtschaftsgebäuden
  • Fachberatung in der Schweinezucht und der Fleischleistungsprüfung
  • Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Organisationen und Marktpartnern
  • Wissensgenerierung und -transfer zwischen den Hochschulen, den Landesanstalten und der praktischen Landwirtschaft
  • Vollzug und Mitwirkung beim Vollzug von Gesetzen und Verordnungen
  • Fachliche Leitung und Überwachung des Fleischerzeugerrings in Angelegenheiten der Leistungsprüfung
  • Unterstützung der Verbundpartner in Spezialfragen der Produktionstechnik, der Verfahrensökonomik und der Schweinezucht
  • Durchführung und Koordinierung überregionaler Fachveranstaltungen gemeinsam mit Verbundpartnern, Organisationen und Verbänden
  • Unterstützung der Berater am Amt in Fragen zu Betriebszweigen der Schweinehaltung und durch Mitwirkung bei Stellungnahmen
  • Vertiefung des Erzeuger-Verbraucher-Dialogs u. a. durch Öffentlichkeitsarbeit

Meldungen

Veränderte Kriterien für Schweinehalter
Die Initiative Tierwohl geht in die nächste Runde

Ferkel in Bewegungsbucht

Die dritte Programmphase der Initiative Tierwohl (ITW) steht ab 2021 an. Ziel ist es, eine geschlossene ITW-Lieferkette von der Geburt des Tieres bis zum Endprodukt beim Verbraucher herzustellen. Ab 2021 sollen die Lieferketten bis zur Ferkelerzeugung geschlossen werden.  Mehr

Rückblick Lehrfahrt
Alternative Haltungssysteme für Schweine

Husumer Sattelschweine im Freien

Freilandhaltung, Ökostall oder Weidehütte? Welche alternativen Haltungssysteme es für Schweine gibt, war Thema der eintägigen Lehrfahrt, die das Fachzentrum Schweinezucht und -haltung am AELF Würzburg im August 2020 veranstaltete.  Mehr

Verschärfung der Düngeverordnung
Über Gülleerdbecken informiert

Folienrolle neben mit Folie ausgelegter Grube vor landwirtschaftlichem Betrieb

Die Verschärfung der Düngeverordnung (DüV) zeigt einigen Betrieben auf: die Lagerkapazität reicht nicht (mehr) aus. Um darauf reagieren zu können, bieten sich den Landwirten Handlungsalternativen: den Tierbestand abstocken, Lagerkapazität anmieten oder Gülle separieren. Daneben ist es meist notwendig, neuen Lagerraum zu schaffen. Der Bau eines konventionellen Güllelagers ist mit hohen Investitionskosten verbunden.  

Daher sind praktikable Lösungen gefragt. Dies kann beispielsweise ein Erdbecken, alleine oder in der Gemeinschaft, bieten.

Im September 2020 bot das Fachzentrum für Schweinezucht und –haltung interessierten Landwirten die Gelegenheit, sich Erdbecken, deren Bau fast fertig ist, anzuschauen. Außerdem konnte mit den Betriebsleitern und Herstellern direkt vor Ort diskutiert werden. So erhielt der ein oder andere Bauwillige Entscheidungshilfen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Fachzentrum

Bundesprogramm Ferkelnarkosegeräte
Weitere Förderrichtlinie veröffentlicht

Mit einer weiteren Förderrichtlinie vom 30. Januar 2020 stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Haushaltsmittel zur Förderung der Anschaffung von Narkosegeräten für die Ferkelkastration (Isoflurannarkose) für Schulungseinrichtungen zur Verfügung. Aufgrund des großen Interesses an der Maßnahme wird nunmehr ein zweites Zeitfenster zur Stellung von Anträgen auf Teilnahme geöffnet.  Mehr

Gegen Übergriffe durch den Wolf
Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Zaun vor Waldstück

Zur Unterstützung der bayerischen Weidetierhalter werden ab sofort in den Gebieten mit Wolfpräsenz Herdenschutzmaßnahmen zu 100 Prozent gefördert. Dazu zählen z. B. der Bau von Zäunen und die Anschaffung mobiler Ställe zum Schutz gegen Wölfe. Die aktuellen Wolfsgebiete in Bayern werden vom Landesamt für Umwelt veröffentlicht. 

Förderprogramm: Investitionen in Herdenschutzmaßnahmen gegen Übergriffe durch den Wolf - Staatsministerium Externer Link

ASP-Früherkennungsprogramm nutzen
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus und ist erstmals in Deutschland aufgetreten. Schweinehaltenden Betrieben in Bayern wird empfohlen, am ASP-Früh­erken­nungsprogramm teilzunehmen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wild­schweine­fleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Afrikanische Schweinepest - Staatsministerium Externer Link